Kybernetische Kalibrierung

Ein Kalibrierungsdurchlauf gliedert sich in folgende Schritte:

1. Moderiertes Gespräch oder Interview zur Aufnahme der subjektiven Wahrnehmung des zu kalibrierenden Gegen-standes bzw. Sachverhaltes.

2. Modellierung eines kybernetischen Wirkungsnetzwerks aus gewonnenen Informationen. Verdichtung des Wirkungsnetzwerkes auf kybernetisch relevante Wirkungsschleifen.

3. Diskussion und Anpassung des Wirkungsnetzwerkes.

4. Typisierung der einzelnen Wirkungen im Netz. Herausstellung der Art von Wirkungen, die einzelne Netzelemente im gesamten Wirkungsbereich bzw., Wirkungsnetzwerk entfalten.

5. Diskussion der durchgeführten Typisierung, Prüfung und bei Bedarf Anpassung an das Wirkungsnetzwerk.

6. Erstellen eines kybernetischen Simulationsmodells aus dem angepassten Wirkungsnetzwerkes. Hier wird eine Computersimulation des Wirkungsnetzwerkes durchgeführt, um die zeitliche Komplexität des zu kalibrierenden Sachverhaltes bzw. Gegenstands zugänglich zu machen.

7. Mit den Beteiligten werden neue Handlungsmöglichkeiten aus den in Punkt 5 und 6 gewonnen Erkenntnissen abgeleitet und eine Auswahl aus diesen getroffen, anschließend werden diese operativ umgesetzt .

8. Nach der operativen Umsetzung, kehrt man wieder zu Punkt 1 zurück. Dieser Prozess wird solange fortgesetzt, bis dass gewünschte Ergebnis erreicht ist.

Die Kybernetische Kalibrierung kann auch zur reinen Analyse verwendet werden.

Hier entfallen dann die operativen Anteile der Kalibrierung.

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